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Templerorden

D A S   " T E M P L E R - K L O S T E R "   A M   A U E R   M Ü H L B A C H 

Glaubt man dem Klingelschild der Villa an der Birkenleiten 35, dann befindet sich hinter dem hohen schmiedeisernen Gitter das „Trinitarion des orientalisch-orthodox-katholischen und kreuzritterlichen Chor- und Hospitaliter-Ordens der Templer e.V.“. Und das ist auch richtig, bezeichnet aber nur den sozialen Bereich, den sich die hier befindliche „religiöse Ordensgemeinschaft“ auferlegt hat: Die „Speisung der Armen“. Nichts aber deutet darauf hin, dass sich in der ehemaligen Villa des „Hofgoldschmieds und Juweliers“ Karl Winterhalter das „Archiconvent des Templerordens“, also der Hauptsitz der „Templer- Ordensgemeinschaft“ in Deutschland befindet.

Das einst altdeutsch-romantische, und nun neogotisierte Schlösschen, wäre den meisten Spaziergängern wohl verborgen geblieben, hätten die „Tempel-Ordensritter“ auf der Suche nach Erweiterungsmöglichkeiten für ihr „Kloster“ nicht einen gewaltigen Kirchturm errichtet. Er besitzt eine Gesamthöhe von siebenundachtzig Metern, bei einer Diagonale von elf Metern. Die Turmzwiebel umfasst alleine eine Höhe von achtzehn Metern. Und damit ragt dieser Turm natürlich weithin sichtbar über das Untergiesinger Wohnungsneubaugebiet und die sich in dieser Gegend befindende „Kleingartenanlage“.

Aufgrund seines „orthodoxen“ Aussehens wird das „Giesinger Templer-Kloster“ selbst von den Bewohnern der nahen Umgebung oft mit der „Ukrainisch-katholischen Bischofskirche Sankt Andreas - Maria Schutz“ an der Schönstraße verwechselt. Diese Kirche wurde im Jahr 1976 in einem architektonisch modernen Stil als „Seelsorge- und Bildungszentrum“ für die mit Rom unierten „katholischen Ukrainer in Deutschland“ erbaut. Der „Templer-Orden“ befindet sich dagegen in einer im Jahr 1880 erbauten, jetzt unter Denkmalschutz stehenden ehemaligen „Unternehmer- Villa“. Die „Ordensgemeinschaft“ hatte sie im Jahr 1968 von der „Landeshauptstadt München“ erworben und dann für ihre Zwecke und Bedürfnisse ausgebaut, nachdem ihr Sitz in der Birkenleiten 27 abgebrochen werden musste.



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Zwischen der Wasserallee hindurch kann man die Kramer'sche Kunstmühle und das Kloster des Templerordens sehen. Das Gebäude zeigt eine ungewohnte Architektur mitten in München, die so gar nicht in die Umgebung passen will. Oder macht das den Reiz aus? Ein Foto zeigt einen Blick in den Innenhof.

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Das Templerschloß am Isarhang
Von Christoph Hackelsberger - (aus dem Münchner Stadtanzeiger, Nummer 71, vom 16. September 1980)



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Der Archiconvent der Templer in München hat eine eigene Homepage im Internet: Archiconvent der Templer



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Letzte Änderung am Freitag, 5. August 2016 um 11:18:18 Uhr.



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Das Templerschloß am Isarhang