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Birkenleiten

Kurfürst Karl Albrecht schenkte anno 1728 seinem Kammerdiener Gregori Lachermayr dreißig Tagwerk Grund zur Umwandlung in Wiesen- und Feldgrund. Das darauf befindliche Schlösschen wurde von Truchseß Winkelsperg errichtet und zum „Edelsitz Birkenleiten“ erhoben. Neben dem Schlösschen stand bis zum Jahr 1957 eine Fabrikanlage, die als Baumwollspinnerei in der Mitte des letzten Jahrhunderts in den Stallgebäuden des Schlosses begann. Anschließend betrieben die Gebrüder Ungerer ab dem Jahr 1875 eine Werkzeugmaschinenfabrik, in der komplette Eisenbahnwerkstätten produziert werden konnten. Später verlegte sich die „Maschinenbaugesellschaft München“ auf Einrichtungen für Brauereien.

Nachdem das Großunternehmen im Jahr 1906 Konkurs anmeldete, bezog die Eisengießerei Zellerer ab dem Jahr 1910 die verwaisten Anlagen. Doch nun formierte sich umweltbewusster Widerstand gegen diese Art der Produktion in den landschaftlich reizvollen „Birkenleiten“. Da jedoch die Eisengießerei kriegswichtiges Gerät herstellte, schlug sich die Stadt auf die Seite des Unternehmens. Und so durfte die Firma bis Kriegsende produzieren. Doch noch bevor ein einziges Rüstungsprodukt die Gießerei verlassen hatte, musste der Betrieb Konkurs anmelden. Dafür zog im Jahr 1923 - für über drei Jahrzehnte - die Metallätzerei Demmel ein. Versuche der Stadt, die störenden Betriebe umzusiedeln bzw. aufzukaufen und abzureissen schlugen fehl. Der endgültige Abriss der Unternehmen erfolgte erst im Jahr 1957, beim Bau des „Mittleren Ringes“.

Auch heute wird die Straße noch von Birken gesäumt.


 

Birkenleiten



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Eine Zeichnung (Federzeichnung v. H. Steffen) des früheren Edelsitzes Birkenleiten um 1900. So sieht der Edelsitz heute aus. Der Auer Mühlbach verläuft hinter den Häusern und ist so unserem Blick erstmal entschwunden. Von einem Innenhof kann man den Auer Mühlbach noch sehen und blickt auf ein kleines Gartenhäuschen auf der gegenüberliegenden Uferseite.

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