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Tierpark

Auf dem Gebiet des heutigen „Tierparks Hellabrunn“, zu Füßen des „St.-Anna-Kirchleins“ in Harlaching, lag eine Mühle die spätestens seit dem 14. Jahrhundert existierte. Diese südlichste Giesinger Mühle wurde anno 1902 abgebrochen. Auf ihrem Gelände befindet sich ein Teil des im Jahr 1911 eröffneten „Tierparks Hellabrunn“. Denn mit dem Abbruch der Mühle gelang der entscheidende Durchbruch für einen Zoo. Das Gebiet, das zu dem Adelssitz und Lustschlösschen „Hellabrunn“ gehörte, erschien schon seit langem geeignet, um darauf einen zoologischen Garten anzulegen. Am 25. Februar 1905 wurde der „Verein Zoologischer Garten e.V.“ von den namhaftesten Münchner Honoratioren gegründet.

Die Stadt München stellte dem „Projekt Zoologischer Garten in München“, das Hellabrunner Areal für sechzig Jahre unentgeltlich zur Verfügung. Der „künstlerische Generalplan“ für den Tierpark war ein Geschenk des Architekten Emanuel von Seidl, der unter geschickter Ausnutzung des Hanggeländes mit seinen gewachsenen Nagelfluhfelsen und der vom Auer Mühlbach durchflossenen Auenlandschaft eine naturnahe Tierhaltung schaffte. Architektonisches Glanzstück war das aus dem Jahre 1914 stammende Elefantenhaus, mit der damals größten freitragenden Betonkuppel der Welt.

Am 1. August 1911 fand die feierliche Eröffnung des „Tierparks Hellabrunn“ statt. Doch schon elf Jahre später musste der Zoo - als Opfer des Ersten Weltkrieges und der Inflation - seine Pforten schließen. Der im Jahr 1922 erzwungenen Schließung folgte am 23. Mai 1928 die Wiedereröffnung des Tierparks unter Heinz Heck. In kürzester Zeit erlangte „Hellabrunn“ als „Geo-Zoo“ Weltruf. Das fortschrittliche Konzept, sowie die Rück- und Neuzüchtungen ausgestorbener Tierarten, z.B. Auerochse, Tarpan und das graue Waldwildpferd, brachten „Hellabrunn“ weltweite Anerkennung ein. Selbst die schweren Bombenschäden des Zweiten Weltkriegs konnten den Erfolg des Tierparks nicht aufhalten. Mitte Mai 1945 konnte der Zoo wieder eröffnet werden. Seit dem Jahr 1970 gibt es ein Gesamtkonzept zur Erneuerung der Tierparkanlage. „Hellabrunn“ ist inzwischen Europas größter und landschaftlich reizvollster Tierpark mit nach geographischen Gesichtspunkten angeordneten Tierarten.

Auch heute noch fließt der Auer Mühlbach durch den Tierpark und zumindest die Flamingos und andere Vögel stehen definitiv in seinem Wasser. Insgesamt deckt der Tierpark Hellabrunn den kompletten Bedarf an Wasser für die Anlagen und die Tiere aus Eigenwasser. Bedingt durch den sehr hohen Grundwasserspiegel gibt es auf dem ganzen Gelände sehr viele Brunnen, die das riesige Wasserkanalsystem speisen.

Aktuelle Informationen zum Tierpark: www.zoo-munich.de


 

Flamingos im Tierpark Hellabrunn Tierparkstr. 30



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Im Tierpark hat der Auer Mühlbach noch nichts von einem Industriebach. Die Karpfen fühlen sich sichtlich wohl. Sogar Flamingos stehen mitten im Auer Mühlbach.

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