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Siebenbrunn

In den Giesinger- und Harlachinger Auen entstanden im Laufe des 18. Jahrhunderts vier „Edelsitze“. Sie waren vom Kurfürsten Staatsdienern zur Kultivierung und zur Gewinnung von Futter für die Dienstpferde, überlassen worden. Kurfürst Carl Albrecht schenkte seinem Obristjägermeister, Baron von Preysing, am 24. September 1728 sechzig Tagwerk Grund „jenseits der Birkenleiten“ im Überschwemmungsgebiet der Isar bzw. des Mühlbachs, die frei von allen Abgaben gestellt waren. Damit sollte ein Heudeputat für die von ihm zu unterhaltenden Dienstpferde geschaffen werden.

Selbstständiger adeliger Sitz „mit der Jurisdiktion soweit der Dachtropfen gehet“ wurde Siebenbrunn am 10. Dezember 1753. Damals unter seinem Besitzer Johann Josef von Perger, Leibmedikus des Kurfürsten Max III. Joseph. Seinen Namen erhielt „Siebenbrunn“ von den Hangquellen, die unterhalb der Harlachinger Straße heraustreten.

Anno 1786 entstand ein Neubau, der „Sitz Siebenbrunn, mit letzten Anklängen an die französische Gartenkunst, mit Springbrunnen, Rabatten und einem Pavillon hoch am Hang“. Später erwarben die Auer Fabrikanten Schmalz und Fehr das Haus und benutzten es als Produktionsräume für Stiefel und Sandalen. Im frühen 19. Jahrhundert wurde der ehemalige Edelsitz zu einer gut frequentierten Ausflugswirtschaft umgebaut. Das ist sie bis zum heutigen Tag geblieben, obwohl das Lokal im letzten Krieg zerstört wurde und nach dem Wiederaufbau erst im Jahre 1952 wiedereröffnet werden konnte.

Link zum heutigen Biergarten Siebenbrunn


 

Ausflugsgaststätte Siebenbrunn Siebenbrunner Str. 5



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