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Lohe

Der Begriff „Lohe“ bedeutet Auwald. Unsere „Lohe“ in Untergiesing zieht sich am Hang und an der Unterkante des Giesinger Bergs entlang und war bis zum Jahr 1830 bei Hochwasser der Isar Überschwemmungsgebiet. Der Steilhang ist die Niederterrasse, die durch die nacheiszeitliche Eintiefung der Isar entstand. Der ursprünglich vorhandene „Lohwald“ verschwand durch Beweidung.

Auf dem moorigen, landwirtschaftlich wertlosen Grund entstand ab dem Jahr 1450 - entlang des Mühlbachs - eine Taglöhnersiedlung. Während der oberhalb des östlichen Isarhochufers gelegene Teil Giesings bis ins 19. Jahrhundert hinein fast ausschließlich bäuerlich geprägt war und kaum wuchs, hatten sich die im Anschwemmungsgebiet der Isar gelegenen Bereiche Untergiesings und der anschließenden Au im 17. und 18. Jahrhundert zu einer überwiegend von sozialen Unterschichten geprägten volkreichen Vorstadt entwickelt. Hier ließen sich Bauhandwerker und Taglöhner nieder, die auf den Großbaustellen Münchens Arbeit fanden. Mit der Zeit wuchsen die „wilden Siedlungen“ östlich der Isar stark an. In Ermangelung besseren Baugrundes kletterten die Neubauten die Hänge des Isarhochufers hinauf.

Gegenüber dem Anwesen Lohstraße 60 befindet sich noch ein öffentlicher Brunnen. Aus diesen „gemeindlichen Brunnen“, musste das Trinkwasser geholt werden. Ein allgemein sparsamer Wasserverbrauch war dadurch bedingt. Das Abwasser goss man einfach auf die Straße, der Inhalt der Nachttöpfe wurde jeden Tag in den „Auer Mühlbach“ geleert.


 

Öffentlicher Brunnen an der Lohstraße 60



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Historische Ansicht der Lohe um 1930



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