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König Max II.

König Max II (1811 – 1864) hat sich um die Baugeschichte Münchens verdient gemacht. Zu den von ihm veranlassten Maßnahmen „die Verschönerung Münchens betreffend“ gehörte die 1853 begonnene "Verbindung der Stadt mit der Isar von der Neuen Residenz aus über das Lehel" (seit 1858 „Maximilianstraße“), die als äußerst großzügig angelegter Boulevard nicht nur mit üppiger Begrünung, versehen wurde, sondern auch mit prächtigen Bauten in einem von König Max II vorgeschriebenen eigenen und einheitlichen Baustil („Maximiliansstil“). Zu den markantesten Gebäuden gehört der Sitz der Regierung von Oberbayern, das Bayerische Nationalmuseum (heute Staatliches Museum für Völkerkunde) und nicht zu letzt das oberhalb der Isarhangkante gelegene Maximilianeum, auf das die Maximilianstraße von der Stadt aus über die Isar gerade zuläuft. Der durch den Architekten Friedrich Bürklein (1813 – 1872) entworfene Bau beherbergte bis 1918 neben einer Studienstiftung mit dem Ziel, "talentvollen bayerischen Jünglingen (jeglichen Standes) die Erreichung jener Stufe wissenschaftlicher und geistiger Ausbildung zu erleichtern, welche zur Lösung der höheren Aufgaben des Staatsdienstes erforderlich ist" auch eine "historische Gallerie" und die königliche Pagenschule. Die Baukosten hatte König Max II übrigens aus seiner Privatschatulle bezahlt, und nach dem Tod des Königs 1864 zog sich die Fertigstellung aufgrund fehlender Finanzmittel noch weitere 10 Jahre hin.



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