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Kaplan-Rohrturbine

Die von dem Österreicher Viktor Kaplan in den Jahren 1912 bis 1918 entwickelte Turbine wird meist bei geringen Fallhöhen (bis 50 m, max. 80 m) und großen Wassermengen eingesetzt. Die Wasserumlenkung wird vor Eintritt in das Schaufelrad durch feststehende regelbare Leitschaufeln vorgenommen, um den Aufprallwinkel des Wassers auf die Laufschaufeln zu optimieren. Die tragflügelartigen Laufschaufeln können Durchmesser bis 6 m aufweisen. Die Überdruckturbinen nutzen neben der kinetischen auch die potentielle Energie des strömenden Wassers. Das Teillastverhalten ist günstig, bereits bei ca. 40 % der Nennleistung wird der maximale spezifische Wirkungsgrad erreicht.
Eine Sonderform der Kaplan-Turbine ist die Rohrturbine, die Generator und Turbine in einem Gehäuse im wasserführenden Rohr unterbringt. Der Einsatzbereich von Rohrturbinen liegt hauptsächlich bei Überflutungskraftwerken und Gezeitenkraftwerken.


 

Viktor Kaplan



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Das Arbeitsprinzip einer Kaplan-Turbine (Zeichnung aus Microsoft Encarta) und ein Foto einer Kaplan-Turbine



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