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Chronik der Brauerei

Chronik der Paulanerbrauerei

1627
beruft Kurfürst Maximilian I. die Brüder des Heiligen Franz von Paula in das Kloster Neudeck ob der Au

1628
kaufte der Kurfürst Maximilan I. auf Bitten der Paulaner zwei Häuser mit großem Garten von einem Handelsmann und schenkte ihnen diese.

1634
Die Mönche brauten Bier zum Unterhalt und für die Fastenzeit. Während der Fastenzeit durfte nur flüssige Nahrung zu sich genommen werden. Während der Fastenzeit waren 4 Maß Salvator am Tag (18 % Stammwürze) erlaubt.
Der öffentliche Bierverkauf des Klosters stört die Münchner Brauereien jedoch so sehr, dass sie Beschwerde beim Stadtrat einlegen. Der Beschwerdebrief ist heute die erste urkundliche Erwähnung der Paulaner Brauerei München.

1660
wurde der Grundstein für den Neubau des Klosters gelegt. 1665 war die Fertigstellung.

Das Klostergelände ging über die Nockherbergstraße hinüber (heute steht hier das Landratsamt). Im Gebäude sind teilweise Fresken (gestaltet von einem Auer 1686: Josef Schweiger)von damals wiederhergestellt worden und können besichtigt werden. Im Garten ist eine Ableitung des Auer Mühlbaches mit farbigen Kieseln dargestellt. Zu sehen ist auch noch, wo der Auer Mühlbach unter dem Gebäude verschwand und auf der anderen Seite wieder austritt. Die Ableitung des Auer Mühlbaches wurde zu Entsorgung von Abfällen benützt.

1780
wurde der uneingeschränkte Bierausschank aller Paulaner Biere erlaubt.

1799
Selbstauflösung des Ordens wegen Geldmangels; der Kurfürst erhob 15.000.000 Gulden Steuern, Aufnahmeverbot von Novizen.

1800 Säkularisation

1806
kaufte Herr Franz Xaver Zacherl vom Staat die Brauerei zurück und setzte die Tradition fort Die Brauerei hat er dann an seinen Neffen, Ludwig Schmederer, vererbt.

1837
König Ludwig I. deklariert das Paulaner Salvator Bier als Luxusartikel.

1844 / 1848
Erste Münchner Bierrevolution und Krawalle. Über 2000 aufgebrachte Bürger rebellieren gegen die Bierpreiserhöhung von 1 Pfennig pro Maß. Sie werfen Fensterscheiben ein, zerstören das Mobiliar der umliegenden Brauereien. Paulaner bleibt von den Angriffen verschont.

1881
Durch die Erfindung der Dampfmaschine und der künstlichen Kühlmaschine von Carl von Linde (1875) wird konstante Produktqualität und ganzjähriges Brauen möglich. Paulaner war eine der ersten Brauereien mit modernen Kühlanlagen. Carl von Lindes verbesserte Eismaschine von 1881, die durch den Auer Mühlbach betrieben wird, ist noch heute in der Paulaner Brauerei zu besichtigen.

1921
Paulaner erwirbt die Aktienmehrheit vom Hofbräuhaus Coburg AG, von der Auerbräu AG Rosenheim sowie vom Waitzingerbräu AG in Miesbach und Landsberg.

1928
Fusion mit der Gebrüder Thomas Bierbrauerei, München.

1985
kommen die Hacker-Pschorr Bräu GmbH München und die Auerbräu AG Rosenheim zur Paulaner Gruppe dazu.

1994
Umwandlung der Paulaner Salvator Thomasbräu AG in die Paulaner Brauerei AG

1996
Paulaner erwirbt die Fürstliche Brauerei Thurn und Taxis Regensburg.

1999
Die Paulaner Aktiengesellschaft wird zur Paulaner GmbH und Co. KG.

"2015"
Der Umzug nach Langwied ist abgeschlossen.


 

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