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Müller'sches Volksbad

M Ü L L E R ' S C H E S   V O L K S B A D 

Kurz vor der Ludwigsbrücke, auf der so genannten „Kalkofeninsel“ - auf der früher in mehreren Öfen geeignete Isarsteine zu Kalk gebrannt wurden - steht das „Müller’sche Volksbad“, in dessen Fluten sich die Münchner Bürger erstmals am 10. Mai 1901 stürzen durften.

Die Entstehung des „Volksbads“ verdankt München einer Stiftung des „Civilingenieurs“ Johann Karl Bernhard Müller, der der Stadt im Januar 1894 seinen gesamten Münchner Immobilienbesitz - bestehend aus fünf Häusern im Wert von 1,5 Millionen Mark - schenkte, um vom Verkaufserlös ein Bad - „hauptsächlich für das unbemittelte Volk“ - zu errichten. Bei der Wahl des Bauplatzes trug die Stadtgemeinde letztlich den Wünschen der Bevölkerung nach einem Standort in der Nähe der Arbeiterviertel Rechnung. Das vom Architekten Carl Hocheder vorgeschlagene Projekt lag unmittelbar am Ostufer der Isar, zwischen der äußeren Ludwigsbrücke und der „Landes’schen Maschinenfabrik“.

Carl Hocheder gestaltete den Bau nicht als einheitlich geschlossenen Block, sondern wies jedem Raumkomplex im Inneren einen eigenen, charakteristisch gestalteten Baukörper zu. Durch seine architektonische Konzeption und der sorgfältigen Innenraumgestaltung wurde das Volksbad zum Vorbild des deutschen Bäderbaus nach 1900. Im Anschluss an die Planung wurden in den Jahren von 1898 bis 1901 fast 1,8 Millionen Goldmark verbaut. Die Fassade des „Volksbades“ war noch ganz dem „Historismus“ verschrieben, die Innenausstattung jedoch schon vom Jugendstil geprägt.


 

Müller'sches Volksbad mit Isar Rosenheimer Straße 1



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Das Müller´sche Volksbad

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Link zum Volksbad: Stadtwerke München



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