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Direktorengebäude

Franz-Prüller-Straße 15 wurde im Februar 2003 in Bayerns Denkmalliste Teil A: Baudenkmale aufgenommen.

Dabei handelt es sich um ein repräsentatives Wohnhaus mit großem Garten - in den Akten der "München Dachauer Maschinenpapierfabrik" als Direktorengebäude bezeichnet. Besonders hervorzuheben ist bei dem Baudenkmal der zweigeschossige Satteldachbau mit Mezzaningeschoss von 1852. Außerdem gehört dazu ein Garten mit Baumbestand, der seit 1808 nachweisbar ist. Unmittelbar südlich schließt sich eine gemauerte Einfriedung an.

Eigentümer war die München Dachauer Maschinenpapierfabrik.
Folgende Personen wurden als Bewohner des Gebäudes genannt: Direktorengebäudes:

1890
Martin Hammerl, Werkführer
Grotjan Hermann, Papierfabrikdirektor

1910
Grotjan Hermann, Kommerzienrat und Fabrikdirektor

1914
Hans Schlumberger, Fabrikdirektor

1920
Hans Schlumberger, Fabrikdirektor
Rudolf Hackl, Kaufmann

1925
Hans Schlumberger, Fabrikdirektor
Julius Hüttlinger, Prokurist
Anna Hackl, Rentnerswitwe

Die weiteren Fabrikgebäude auf dem Gelände werden im Krieg zerstört. Nur das Direktorengebäude mit dem Pförtnerhaus bleiben erhalten. 1948 baut der neue Eigentümer, Josef Manger aus Starnberg, die Fabrikgebäude wieder auf und richtet dort eine Gerberei ein. Das Direktorengebäude wird für die ersten italienischen Gastarbeiter als Werkswohnungen genützt.

Dann wurde das Gelände für Wohnen, Büro, Handwerk, Gewerbe und Kunst genutzt. Dieser Gewerbehof muss nun weichen, da die Baywobau, der das Grundstück gehört, eine Wohnanlage mit Eigentumswohnungen errichtet. Das Atelierhaus und das Pförtnerhaus bleiben aufgrund des Denkmalschutzes glücklicherweise erhalten.



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