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Gehen Sie mit uns den Auer Mühlbach entlang vom Düker bis zum Maxwerk.


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Schloß und Porzellan

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Wilhelm IV. (Regierungszeit 1511 bis 1550) ließ ein Jagdschlösschen am Neudeck bauen. Sein Sohn Albert V. legte einen großen Garten mit Einbeziehung des Berghangs an. Wilhelm V. erweiterte und verschönerte zeitgemäß die Gärten. Dem Auer Mühlbach gab er eine andere Richtung, damit dieser am Neudeck vorbei floss. Der Lustgarten Neudegg wurde zur Hofmark erhoben. Eine Falknerei kam dazu und die Hoffischerei wurde angelegt. Wohnungen für Edelknaben und Hofdamen wurden gebaut. In diesem Aufschwung bauten vornehme Herrschaften Villen, entstanden blühende Geschäfte und Wirtschaften. Nach seiner Regierungsende1598 verbrachte Wilhelm V. die 28 Jahren, die er noch lebte, die Sommer im Jagdschlösschen. Nach seinem Tod 1626 verödete Neudegg, da es nicht mehr dam damaligen Geschmack entsprach.
Max III. Joseph, der letzte Kurfürst der altbayerischen Linie des Hauses Wittelsbach, gründete 1747 die erste bayerische Porzellan Manufaktur (Porzellain-Fabrique). Sie wurde zunächst im Schlösschen Neudeck in der Münchener Vorstadt Au untergebracht. Streitigkeiten mit den Paulanermönchen waren Grund für die Verlagerung der erfolgreichen Fabrik nach Nymphenburg im Jahr 1761.
Die erste große Blütezeit erlebte die Porzellan Manufaktur unter Graf Sigmund von Haimhausen. Er konnte 1753 den Arkanisten Joseph Jakob Ringler und 1754 den genialen Franz Anton Bustelli gewinnen.
Ringler kannte das Geheimnis der Porzellanherstellung und wusste vor allem über die Brennöfen Bescheid. Bustelli, der heute als der bedeutendste Porzellankünstler des Rokoko gilt, schuf in weniger als neun Jahren etwa 150 verschiedene Modelle wie die Marktfiguren, Typen fremder Völker, Putten als ovidische Götter und die weltberühmten Figuren der Commedia dell'arte.

aktuelle Informationen zum Nymphenburger Porzellan: www.nymphenburg-porzellan.de


 

Figur von Bustelli Bayerisches Nationalmuseum



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Figur von Bustelle Bayerisches Nationalmuseum



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