Am Feuerbächl

Feuerbächl

1807:
Damit der Straßengraben stets mit reinem fließenden Wasser durchspült werden konnte, wurde an einem vom Auer Mühlbach abgeleiteten Seitenarm am südwestlichen Ende der Au eine Falle angelegt, vermittels derer man in ein neu gegrabenes 4 Fuß breites und 1/2 Fuß tiefes Bächlein Wasser durchlassen konnte. Dieses Bächlein zog sich als Kanal durch die ganze Länge der Au der rechten Straßenseite entlang und mündete erst am unteren Ende der Stadt, die Straße unter einem Brückchen überquerend, in die Isar. Im Verlaufe des Bächleins war eine Stauvorrichtung angebracht, damit es bei einer Feuersbrunst nicht an Wasser zum Löschen fehlte. Deshalb hieß dieser Bach Feuerbächl.


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