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Straßenbahn

Die erste Straßenbahn in München nahm am 21.10.1876 ihren Betrieb auf, und bereits am ersten Tag sollen 5092 Fahrgäste gezählt worden sein. Die Trasse für die von Pferden gezogenen Waggons führte zunächst vom Promenadeplatz zur Nymphenburger Straße, und bereits im folgenden Jahr entstanden die Strecken vom Stiglmaierplatz zum Sendlinger-Tor-Platz, vom Hauptbahnhof zur Zweibrückenstraße und vom Bahnhof nach Schwabing. In den Jahren 1876 bis 1894 hat sich der Pferdebestand für den Straßenbahnbetrieb von 48 auf ca. 980 erhöht. 1883 erhält die pferdegezogene Bahn Konkurrenz: Eine „Dampftramway“ führte von der Nymphenburger Straße durch die Romanstraße zum Volksgarten in Nymphenburg. Doch das dampfgetriebene Verkehrsmittel kann sich nicht durchsetzen. Bereits drei Jahre später fährt die erste „Elektrische“ vom heutigen Feilitzschplatz zum Ungererbad, neun Jahre später eine weitere vom Färbergraben zum Isartalbahnhof. Um die Jahrhundertwende werden die letzten pferdebetriebenen Linien elektrifiziert, und auch die Dampftrambahn wird außer Betrieb genommen. Was viele Münchner, die Ihre Trambahn im Laufe der Jahre ach so lieb gewonnen haben, nicht wissen: Die pferdebetriebene Trambahn war keinesfalls eine städtische Einrichtung, sondern ein Unternehmen des aus Brüssel stammenden (und angeblich kein Wort deutsch sprechenden) Industriellen Eduard Otlet.

Weitere Informationen bei: Freunde des Münchner Trambahnmuseums e.V. Gesellschaft für Trambahngeschichte


 

Foto: Elektrischer Straßenbahnwagen mit angehängtem Pferdebahnwagen, ca. 1900



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