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Oskar von Miller

Miller, Oskar von (1855-1934), deutscher Ingenieur und Gründer des Deutschen Museums. Oskar von Miller wurde am 7. Mai 1855 in München geboren. Er studierte von 1874 bis 1878 am Polytechnikum seiner Heimatstadt Ingenieurswesen mit Schwerpunkt Eisenbahn-, Wasser- und Brückenbau, wandte sich aber 1881 nach einer Anstellung im bayerischen Staatsdienst der Elektrotechnik zu. Als Autodidakt gelang ihm 1891 erstmals die Drehstromübertragung. 1883 wurde er Direktor der Deutschen Edison-Gesellschaft in Berlin, der späteren Allgemeinen Elektrizitäts-Gesellschaft (siehe AEG). 1890 gründete er in München ein eigenes Ingenieurbüro für Kraftwerksanlagen (Projekte: Etschwerke 1897/98, Brennerwerke 1898/99, Pfalzwerke 1910-1912, Walchenseekraftwerk 1918-1924) und initiierte 1926 das Forschungsinstitut für Wasserbau und Wasserkraft am Walchensee. Millers Wunsch war eine flächendeckende Stromversorgung. 1921 projektierte er die Bayernwerke und entwickelte 1930 in einem Gutachten für die Reichsregierung seine Vorstellungen für einen Energieverbund auf Länderebene. 1925 wurde in München das von ihm angeregte „Deutsche Museum” eingeweiht, das einen enzyklopädischen Überblick über alle Gebiete der Technik und Naturwissenschaften vermitteln sollte. Oskar von Miller starb am 9. April 1934 in München. (Fußnote: "Miller, Oskar von." Microsoft® Encarta® Enzyklopädie 2001)



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